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🇮🇪 Irland Nur auf der Erde 2 min

Irischer Gangster scheitert bei Nachwahl in Dublin

Ein Mann, der mit einer der berüchtigtsten kriminellen Fehden Irlands in Verbindung steht, kandidierte für einen Sitz im Parlament und verlor. Der Kandidat, dessen Familienname mit einem blutigen Gangsterkonflikt in Dublin...

Ein Mann, der mit einer der berüchtigtsten kriminellen Fehden Irlands in Verbindung steht, kandidierte für einen Sitz im Parlament und verlor. Der Kandidat, dessen Familienname mit einem blutigen Gangsterkonflikt in Dublin verbunden ist, konnte bei einer kürzlichen Nachwahl nicht genügend Stimmen gewinnen.

Ein Kandidat mit krimineller Vergangenheit

Der Kandidat ist eine Figur, die mit der organisierten Verbrecherbande Hutch in Verbindung gebracht wird. Er trat in einem Dubliner Wahlkreis an, in dem die Wähler am 23. Mai 2026 zur Wahl gingen. Die Nachwahl wurde abgehalten, um einen freien Sitz im Dail, dem irischen Parlament, zu besetzen. Die Anwohner verfolgten das Rennen aufgrund des Hintergrunds des Kandidaten genau. Viele in der Gegend erinnern sich an die gewalttätige Fehde zwischen der Hutch-Bande und dem Kinahan-Kartell, bei der mehrere Menschen ums Leben kamen.

Wie die Abstimmung verlief

Der Kandidat kam einem Sieg nicht nahe. Er erhielt einen geringen Stimmenanteil, weit abgeschlagen hinter den führenden Bewerbern. Der Gewinner war ein Kandidat einer etablierten politischen Partei. Die Wähler im Bezirk mussten entscheiden, ob sie eine Person mit bekannten Gangsterverbindungen unterstützen oder sich für traditionelle Parteien entscheiden. Das Ergebnis zeigte, dass die meisten Letzteres bevorzugten. Der gescheiterte Versuch war ein ungewöhnlicher Moment in der irischen Politik, in dem eine Person mit kriminellem Ruf offen ein öffentliches Amt anstrebte.

Warum dies lokal von Bedeutung war

Für die Menschen in Dublin ging es bei der Wahl nicht nur um die Besetzung eines Sitzes. Es wurde getestet, ob eine Figur aus der Unterwelt der Stadt legitime politische Macht erlangen könnte. Der Name Hutch ist in Irland aufgrund der Fehde, die 2015 begann und Schießereien, Bombenanschläge und Morde umfasste, bekannt. Der Versuch des Kandidaten, ins Parlament einzuziehen, warf Fragen auf, wie Gemeinschaften diejenigen betrachten, die mit Gewalt verbunden sind. Das Ergebnis deutete darauf hin, dass die Wähler in diesem Bezirk nicht bereit waren, einer Gangsterfigur eine Rolle in der Regierung zu geben.

Die Bedeutung des Ergebnisses

Der gescheiterte Wahlkampf zeigt, dass selbst in einem Land, in dem politische Außenseiter manchmal an Boden gewinnen, eine direkte Verbindung zur organisierten Kriminalität ein Hindernis bleibt. Der Kandidat gewann nicht, und der Sitz ging an einen konventionellen Politiker. Das Nachwahlergebnis könnte als Signal gesehen werden, dass die irischen Wähler immer noch eine klare Grenze zwischen kriminellen Aktivitäten und öffentlichem Dienst ziehen.

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