Ein Singapurer sagt, er sei traumatisiert, nachdem ein ehemaliger Schulkamerad künstliche Intelligenz genutzt habe, um gefälschte Familienfotos zu erstellen, die ihn zusammen mit seinen eigenen Verwandten zeigen. Die Bilder, die das Opfer als zutiefst verstörend beschrieb, wurden ohne sein Wissen oder seine Einwilligung erstellt.
Ein erfundenes Familienalbum
Der Mann, der nicht namentlich genannt wurde, sagte lokalen Medien, dass ein ehemaliger Klassenkamerad die KI generierten Bilder erstellt und online geteilt habe. Die Bilder zeigten das Opfer als Teil einer Familie mit seiner eigenen Mutter und anderen Verwandten. Das Opfer sagte, die Fotos fühlten sich wie ein Eingriff in sein Privatleben und seine persönlichen Beziehungen an.
Warum das so hart traf
Der Vorfall ereignete sich in Singapur, einem Land mit strengen Gesetzen gegen Belästigung und Online Verhalten. Das Opfer sagte, die gefälschten Bilder hätten ihm erheblichen emotionalen Stress verursacht. Er meldete die Angelegenheit der Polizei, die ermittelt. Anwohner und Online Kommentatoren zeigten sich schockiert, dass KI Werkzeuge genutzt werden könnten, um so intime und persönliche Inhalte zu fabrizieren. Viele sagten, der Fall zeige eine wachsende Bedrohung, die über typisches Cybermobbing hinausgehe.
Das Opfer sagte, es habe seit Jahren keinen Kontakt mehr zu dem ehemaligen Schulkameraden gehabt und habe keine Ahnung, warum es ins Visier genommen wurde. Die gefälschten Fotos wurden Berichten zufolge mit weit verbreiteter KI Bildgenerierungssoftware erstellt. Auch die Familienmitglieder des Opfers waren durch die Bilder verärgert.
Dieser Fall in Singapur unterstreicht, wie KI Technologie genutzt werden kann, um Menschen auf zutiefst persönliche Weise zu schaden. Das Rechtssystem wird nun darauf getestet, ob bestehende Gesetze diese neue Form des digitalen Missbrauchs bewältigen können.