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🇨🇳 China Nur auf der Erde 2 min

Mann schwimmt drei Stunden auf Autoreifen zu Eltern in überflutetem Dorf

Ein Mann in Südchina schwamm drei Stunden lang durch Hochwasser, wobei er sich an einem Autoreifen festhielt, um seine betagten Eltern zu erreichen, nachdem ihr Dorf durch steigendes Wasser abgeschnitten worden war. Der...

Ein Mann in Südchina schwamm drei Stunden lang durch Hochwasser, wobei er sich an einem Autoreifen festhielt, um seine betagten Eltern zu erreichen, nachdem ihr Dorf durch steigendes Wasser abgeschnitten worden war.

Der 38-jährige Mann, der nur mit seinem Nachnamen Chen identifiziert wird, legte die Strecke in Qingyuan, einer Stadt in der Provinz Guangdong, zurück. Taifun Gaemi hatte schwere Regenfälle über die Region gebracht, tiefer gelegene Gebiete überflutet und mehrere Dörfer isoliert.

Ein Reifen wurde sein einziger Weg nach Hause

Chen hielt sich in einer Stadt etwa zehn Kilometer vom Dorf seiner Eltern auf, als das Hochwasser anstieg. Straßen wurden unpassierbar. Der öffentliche Nahverkehr stellte den Betrieb ein. Er konnte kein Boot finden. Also schnappte er sich einen Autoreifen, band eine Tasche mit einigen Habseligkeiten daran und stieg ins Wasser.

Er schwamm drei Stunden lang, kämpfte sich durch Strömungen und Treibgut, bis er das Dorf erreichte. Lokale Medien berichteten, dass er seine Eltern wohlauf vorfand, obwohl das Dorf schwer überflutet war. In vielen Häusern stand das Wasser bis zum zweiten Stock.

Warum das Dorf ihm wichtig war

Chen wuchs in diesem Dorf auf. Seine Eltern, beide in den Siebzigern, leben dort allein. Als der Taifun zuschlug, war der Telefondienst unzuverlässig. Er konnte sie weder anrufen noch eine Nachricht schicken. Er entschied, dass er persönlich hingehen musste, egal wie riskant.

Nachbarn im Dorf sagten später, sie seien überrascht gewesen, ihn auf einem Reifen ankommen zu sehen. Sie hätten nicht erwartet, dass jemand es durch das Hochwasser schaffen würde. Chen sagte, er sei einfach erleichtert gewesen, dass seine Eltern unverletzt waren.

Eine stille Hingabe in einem Katastrophengebiet

Die Überschwemmungen in Guangdong betrafen Hunderttausende Menschen. Taifun Gaemi richtete in ganz Südchina große Schäden an, bevor er ins Landesinnere zog. Allein in Qingyuan meldeten die Behörden mehrere Dörfer, die durch das Wasser abgeschnitten waren.

Chens Schwimmaktion machte zunächst keine Schlagzeilen. Ein lokaler Nachrichtensender griff die Geschichte auf, nachdem ein Verwandter sie in sozialen Medien gepostet hatte. Der Beitrag zeigte ein Foto von Chen, der im schlammigen Wasser stand, immer noch den Reifen festhielt, mit seinen Eltern hinter ihm.

Für viele Leser fing das Bild etwas Einfaches ein: einen Mann, der sich von einer Flut nicht davon abhalten ließ, nach seiner Familie zu sehen. Kein Rettungsteam. Keine Spezialausrüstung. Nur ein Reifen und drei Stunden Entschlossenheit.

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