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🇨🇳 China Nur auf der Erde 2 min

Sie beschuldigte ein Teegeschäft, Quecksilber in ihr Getränk getan zu haben. Der Täter war ihr Freund

Eine Frau in China, die ein Teegeschäft beschuldigte, ihr Getränk vergiftet zu haben, entdeckte, dass der wahre Täter viel näher war: ihr eigener Freund. Die 32-jährige Frau aus Shanghai litt ab November 2023 an einer...

Eine Frau in China, die ein Teegeschäft beschuldigte, ihr Getränk vergiftet zu haben, entdeckte, dass der wahre Täter viel näher war: ihr eigener Freund.

Die 32-jährige Frau aus Shanghai litt ab November 2023 an einer Quecksilbervergiftung, nachdem sie in einem örtlichen Geschäft eine Tasse Tee getrunken hatte. Sie meldete den Vorfall der Polizei, weil sie glaubte, das Getränk sei während der Zubereitung verunreinigt worden. Doch eine Untersuchung ergab eine andere Geschichte.

Der Freund, der den Tee kaufte, und das versteckte Fläschchen mit Quecksilber

Die Polizei überprüfte Überwachungsaufnahmen und bemerkte etwas Seltsames. Der Freund der Frau, ein 33-jähriger Mann, hatte den Tee gekauft und ihr gegeben. Er wurde gesehen, wie er kurz vor der Übergabe der Tasse ein kleines Fläschchen in der Hand hielt. Beamte fanden später ein Fläschchen mit Quecksilber in seinem Besitz.

Die Behörden verhafteten den Mann wegen des Verdachts der vorsätzlichen Körperverletzung. Er gab zu, dem Getränk Quecksilber hinzugefügt zu haben. Lokale Medien berichteten, dass das Paar schon einige Zeit zusammen war und der Mann verbittert war über das, was er als kontrollierendes Verhalten der Frau ansah. Er sagte der Polizei, er wolle ihr eine Lektion erteilen.

Ein langsames Gift und ein Krankenhausaufenthalt

Die Frau bemerkte erst Wochen später, dass sie vergiftet worden war. Sie begann Symptome wie Haarausfall, Hautausschläge und Taubheitsgefühle in den Gliedmaßen zu entwickeln. Ärzte diagnostizierten eine Quecksilbervergiftung. Sie verbrachte Zeit im Krankenhaus zur Behandlung.

Quecksilber ist ein Schwermetall, das bei Einnahme schwere Schäden am Nervensystem, den Nieren und anderen Organen verursachen kann. Selbst kleine Mengen können zu langfristigen Gesundheitsproblemen führen. Der Zustand der Frau hat sich inzwischen stabilisiert, aber der Fall hat in China große Aufmerksamkeit erregt, wo Lebensmittelsicherheit und persönliches Vertrauen tief empfundene Anliegen sind.

Warum der Fall in Shanghai und darüber hinaus einen Nerv traf

Für viele Menschen in China traf diese Geschichte einen Nerv, weil sie zwei Dinge kombinierte, die sie ernst nehmen: die Sicherheit von Essen und Trinken und das Vertrauen in intime Partner. Das Teegeschäft sah sich zunächst öffentlicher Wut und möglichem Ruin ausgesetzt, bevor die Wahrheit ans Licht kam. Der Fall löste auch Online-Diskussionen darüber aus, wie leicht jemand von jemandem vergiftet werden kann, dem er vertraut.

Der Freund sieht sich nun strafrechtlichen Anklagen gegenüber. Die Frau hat sich inzwischen so weit erholt, dass sie das Krankenhaus verlassen konnte, aber die körperlichen und emotionalen Folgen bleiben. Das Teegeschäft, das einst unter Verdacht stand, wurde von jeglichem Fehlverhalten freigesprochen.

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