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5.000 Jahre altes Sonnenwende Monument nahe Stonehenge könnte sein Prototyp sein

Ein 5.000 Jahre altes Monument, das auf Sommer- und Wintersonnenwende ausgerichtet ist, wurde nur drei Meilen von Stonehenge in Wiltshire, England, ausgegraben. Archäologen sagen, die Struktur könnte als Prototyp für die spätere...

Ein 5.000 Jahre altes Monument, das auf Sommer- und Wintersonnenwende ausgerichtet ist, wurde nur drei Meilen von Stonehenge in Wiltshire, England, ausgegraben. Archäologen sagen, die Struktur könnte als Prototyp für die spätere Sonnenausrichtung der weltberühmten neolithischen Stätte gedient haben. Der Fund wurde als „einmaliger“ Fund bezeichnet.

Ein vergessener Nachbar mit dem gleichen Geburtstag

Das Monument in Bulford wurde auf etwa 3000 v. Chr. datiert, die gleiche Zeit wie die früheste Bauphase von Stonehenge. Das ist 500 Jahre bevor die massiven Trilithon Steine in Stonehenge sorgfältig positioniert wurden, um sich nach der Sommer- und Wintersonnenwende auszurichten. Der neue Fund deutet darauf hin, dass die Idee, eine zeremonielle Struktur an den Sonnenwenden auszurichten, lokal getestet wurde, lange bevor Stonehenge seine endgültige Form erreichte.

Was die Ausgrabung enthüllte

Wessex Archaeology leitete die Ausgrabung in Bulford, einem Ort etwa fünf Kilometer vom Stonehenge Weltkulturerbe entfernt. Das Team entdeckte Beweise für ein Monument, das bewusst auf die Sonnenextreme ausgerichtet war. Während die genaue Form und Größe der Struktur noch analysiert werden, ist die Ausrichtung klar. Anwohner und Denkmalpfleger haben großes Interesse an dem Fund, da er die Geschichte darüber, wie eines der berühmtesten prähistorischen Wahrzeichen der Welt entstand, neu gestaltet.

Warum dies für die Menschen in Wiltshire wichtig ist

Für die Gemeinschaft, die im Schatten von Stonehenge lebt, fügt die Entdeckung eine neue Schicht zur alten Vergangenheit der Region hinzu. Sie deutet darauf hin, dass das Gebiet ein Zentrum zeremonieller Innovation war, nicht nur ein einzelnes monumentales Projekt. Der Fund wirft auch Fragen auf, wie Wissen über Sonnenausrichtung unter neolithischen Baumeistern geteilt wurde. Archäologen arbeiten nun daran zu verstehen, ob das Monument in Bulford ein direkter Testlauf für Stonehenge oder eine parallele Entwicklung war.

Diese Entdeckung schreibt die Geschichte nicht neu, aber sie füllt ein fehlendes Kapitel. Sie zeigt, dass der Ehrgeiz, den Weg der Sonne über den Himmel zu markieren, in Wiltshire Jahrhunderte vor der Errichtung der großen Steine lebendig war. Das Monument in Bulford steht als leiserer, älterer Cousin von Stonehenge, einer, der das spätere Wunder möglich gemacht haben könnte.

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