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🇯🇵 Japan Nur auf der Erde 2 min

Bär in Japan gefangen: Stadt beendet tagelange Suche

Ein Schwarzbär, der tagelang durch eine japanische Stadt streifte, wurde gefangen. Damit endete eine angespannte Suche, die Anwohner in ihren Häusern hielt und die Behörden in Alarmbereitschaft versetzte. Der Bär, der die Stadt...

Ein Schwarzbär, der tagelang durch eine japanische Stadt streifte, wurde gefangen. Damit endete eine angespannte Suche, die Anwohner in ihren Häusern hielt und die Behörden in Alarmbereitschaft versetzte.

Der Bär, der die Stadt nicht verlassen wollte

Das Tier wurde zuerst in der Stadt Fukui gesichtet, die an der Westküste von Japans Hauptinsel Honshu liegt. Im Laufe mehrerer Tage bewegte sich der Bär durch Wohngebiete, Parks und in der Nähe von Schulen. Die örtliche Polizei und Wildtierbehörden stellten Fallen auf und setzten Drohnen ein, um seine Bewegungen zu verfolgen. Anwohner wurden gewarnt, drinnen zu bleiben und das Gebiet zu meiden. An der Suche waren mehrere Behörden beteiligt, und sie dauerte länger als viele erwartet hatten.

Wie die Gefangennahme schließlich gelang

Am letzten Tag der Operation gelang es den Beamten, den Bären in einem bewaldeten Gebiet am Stadtrand in die Enge zu treiben. Ein Team von Jägern setzte Netze und Betäubungspfeile ein, um das Tier zu überwältigen. Der Bär wurde dann in einen verstärkten Käfig gesetzt und in eine sichere Einrichtung transportiert. Es wurden keine Verletzungen bei Anwohnern oder dem Suchteam gemeldet. Der Bär selbst wurde bei der Gefangennahme nicht verletzt.

Warum die Stadt die Bedrohung ernst nahm

Japan hat in den letzten Jahren einen Anstieg von Begegnungen mit Bären erlebt, insbesondere in ländlichen und vorstädtischen Gebieten, in denen die menschliche Entwicklung in die Lebensräume der Bären eindringt. In Fukui sorgte die Anwesenheit des Bären in einem dicht besiedelten Gebiet für Besorgnis um die öffentliche Sicherheit. Schulen wurden vorübergehend geschlossen, und einige öffentliche Veranstaltungen wurden abgesagt. Für die Anwohner war die Situation sowohl beängstigend als auch ungewöhnlich. Bären sind im Stadtzentrum nicht üblich, und die mehrtägige Suche wurde zu einem großen Gesprächsthema in der gesamten Region.

Die Gefangennahme des Bären brachte ein Gefühl der Erleichterung in die Gemeinde. Die Behörden haben noch nicht bekannt gegeben, was als nächstes mit dem Tier passieren wird. Zu den Optionen gehören die Umsiedlung in ein Wildtierreservat oder in einigen Fällen die Einschläferung, wenn der Bär als wiederholte Bedrohung eingestuft wird. Vorerst sind die Straßen von Fukui wieder ruhig, und der Bär streift nicht mehr durch die Stadt.

Quelle: DW News

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