Die Behörden auf Rottnest Island teilten mit, dass Bodenradar mögliche weitere Aborigine-Grabstätten in der Nähe eines Baugebiets identifiziert hat, wo bereits menschliche Überreste gefunden wurden. Die Insel ist international als Touristenziel bekannt, birgt aber auch eine schmerzhafte Geschichte als Gefängnis für Aborigines.
Eine Touristenlandschaft mit vergrabener Vergangenheit
Aufzeichnungen zeigen, dass Tausende Aborigine-Männer und -Jungen auf der Insel inhaftiert waren und Hunderte vermutlich in unmarkierten Gräbern begraben wurden. Diese Geschichte verändert, wie Entwicklung, Tourismus und Denkmalschutz verstanden werden müssen.
Die Radarfunde müssen noch archäologisch bestätigt werden, aber sie haben bereits die Forderungen nach Vorsicht und Schutz rund um gestörten Boden verstärkt.
Warum dies eine Geschichte des öffentlichen Gedenkens ist
Bauarbeiten können ans Licht bringen, was eine Landschaft zu vergessen versucht hat. Die Frage ist jetzt nicht nur, was gefunden wurde, sondern wie respektvoll die Insel reagiert.