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🇨🇳 China Durchbrüche 2 min

China baut Supercomputer nur mit heimischen CPUs, um Weltspitze herauszufordern

China baut einen Supercomputer, der vollständig mit im Inland produzierten zentralen Recheneinheiten läuft, mit dem Ziel, den weltweit ersten Platz im Hochleistungsrechnen zurückzuerobern. Die Maschine, die keine ausländischen...

China baut einen Supercomputer, der vollständig mit im Inland produzierten zentralen Recheneinheiten läuft, mit dem Ziel, den weltweit ersten Platz im Hochleistungsrechnen zurückzuerobern.

Die Maschine, die keine ausländischen Chips verwendet, wird von der National University of Defense Technology in Changsha entwickelt. Sie setzt ausschließlich auf chinesische CPUs, eine Abkehr von vielen früheren Systemen, die heimische Prozessoren mit Beschleunigern von Firmen wie Nvidia oder AMD kombinierten.

Eine reine CPU Maschine ohne ausländische Teile

Der Supercomputer soll um die Spitzenposition auf der TOP500 Liste konkurrieren, die die schnellsten Maschinen der Welt auflistet. Er verwendet nur zentrale Recheneinheiten, keine Grafikprozessoren oder andere spezialisierte Beschleuniger, die oft die Leistung moderner Systeme steigern. Das macht das Projekt ungewöhnlich, denn die meisten führenden Supercomputer setzen heute auf eine Mischung aus CPUs und GPUs, um Spitzengeschwindigkeiten zu erreichen.

Einheimische Forscher und Beamte sehen die Maschine als Meilenstein für technologische Eigenständigkeit. Das Projekt kommt inmitten verschärfter Exportkontrollen der USA für fortschrittliche Chips und Halbleiterausrüstung. Für Menschen im chinesischen Technologiesektor stellt der Supercomputer den Beweis dar, dass heimische Lieferketten Weltklasseleistung liefern können, ohne auf ausländische Technologie angewiesen zu sein.

Warum der Vorstoß für einheimische Chips in Changsha wichtig ist

Die National University of Defense Technology hat eine lange Geschichte im Supercomputing. Sie baute zuvor die Tianhe Serie von Maschinen, die einst den Spitzenplatz auf der TOP500 Liste innehatten. Das neue System soll in den kommenden Monaten fertiggestellt und anhand von Benchmarks getestet werden, die Gleitkommaoperationen pro Sekunde messen.

Einheimische Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten seit Jahren an dem Projekt. Sie wollen zeigen, dass eine reine CPU Architektur immer noch mit Systemen konkurrieren kann, die Tausende von GPUs verwenden. Die Bemühung ist Teil einer breiteren nationalen Strategie, die Abhängigkeit von importierten Halbleitern zu verringern, insbesondere nachdem Beschränkungen chinesischen Firmen den Kauf bestimmter fortschrittlicher Chips von amerikanischen Unternehmen blockiert haben.

Die Lücke ohne ausländische Beschleuniger schließen

Die Leistung des Supercomputers wird von der globalen Computergemeinschaft genau beobachtet werden. Wenn er die Spitze der TOP500 Liste erreicht, wäre es das erste Mal, dass eine vollständig mit heimischen CPUs gebaute Maschine diesen Rang erreicht. Selbst wenn es nicht klappt, signalisiert das Projekt, dass China massiv in einheimisches Chipdesign und Systemintegration investiert.

Für die internationale Forschungsgemeinschaft bietet die Maschine einen realen Test, ob ein Land einen führenden Supercomputer bauen kann, ohne Zugang zu den besten ausländischen Beschleunigern zu haben. Das Ergebnis wird beeinflussen, wie andere Nationen über ihre eigenen Computergstrategien in einer Ära von Exportkontrollen und Lieferkettenunsicherheit denken.

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