Der Diebstahl im Isabella Stewart Gardner Museum von 1990 bleibt der größte Kunstraub der Geschichte, 13 gestohlene Werke werden heute auf über 500 Millionen Dollar geschätzt. Eine neue Darstellung der Associated Press beleuchtet den Fall aus der Sicht eines ehemaligen FBI-Agenten, der jahrzehntelang seiner Spur folgte.
Die leeren Rahmen hängen noch immer im Museum
Die gestohlenen Werke kehrten nie zurück, und das Museum bewahrt bekanntermaßen die leeren Rahmen. Das lässt den Raub weniger wie eine abgeschlossene Straftat wirken, sondern eher wie eine offene Wunde in der Öffentlichkeit.
Die erneute Aufmerksamkeit konzentriert sich auf die langjährige Annahme, dass Ermittler mehr über die wahrscheinlichen Täter wissen, als sie vor Gericht beweisen oder in geborgene Kunst umwandeln konnten.
Warum es die Leute noch immer interessiert
Kunstraube faszinieren, weil sie Schönheit, Gewalt, Geld und Abwesenheit vereinen. In diesem Fall sind die fehlenden Werke nicht nur teuer. Es sind Kulturgüter, die dem öffentlichen Zugang entzogen wurden. Das Mysterium ist Teil der Museumsgeschichte geworden, aber das beste Ende wäre immer noch ihre Rückkehr.