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Ein 100 Jahre alter Schädel bringt die Riesenameisenigel zurück auf Victorias Karte

Ein vor 119 Jahren in einer Höhle in Gippsland gesammeltes Fossil hat bestätigt, dass Riesenameisenigel einst in Victoria lebten und damit eine große Lücke in der Karte der australischen Eiszeit-Megafauna geschlossen. Das...

Ein vor 119 Jahren in einer Höhle in Gippsland gesammeltes Fossil hat bestätigt, dass Riesenameisenigel einst in Victoria lebten und damit eine große Lücke in der Karte der australischen Eiszeit-Megafauna geschlossen. Das Exemplar wurde über Generationen hinweg aufbewahrt, bevor Forscher seine umfassendere Bedeutung erkannten.

Alte Sammlungen verändern ständig die Karte

Der Fund verbindet Victoria mit einer Art, die zuvor von mehr als 1.000 Kilometern voneinander entfernten Fundorten bekannt war. Das ist wichtig, weil ausgestorbene Tiere oft aus verstreuten Fragmenten rekonstruiert werden und jeder neue Fundort das mögliche Verbreitungsgebiet verändert.

Die Geschichte zeigt auch, warum Museumssammlungen nicht als abgeschlossene Wissenschaft betrachtet werden sollten. Ein vor langer Zeit gesammelter Schädel kann neu an Bedeutung gewinnen, wenn Forscher eine andere Frage stellen.

Die Höhle hat noch mehr zu sagen

Forscher hoffen nun, dass weitere Durchsuchungen von Archiven und Höhlensystemen mehr Beweise für Victorias verlorene Megafauna zutage fördern könnten. Die nächste Entdeckung erfordert möglicherweise keine neue Expedition, sondern einen neuen Blick auf etwas, das bereits aufbewahrt wird.

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