Dreizehn europäische Satelliten sind am Sonntag, den 3. Mai, gemeinsam ins All gestartet – an Bord einer SpaceX Falcon 9 von Kalifornien aus. Die Fracht umfasste das erste nationale Satellitensystem zur Erkennung und Verfolgung von Waldbränden, eine Weltneuheit für Griechenland. Der Start von der Vandenberg Space Force Base um 09:00 Uhr MESZ trug Satelliten für zwei Länder und drei verschiedene Missionen. Sieben Satelliten schlossen sich Italiens Erdbeobachtungsprogramm IRIDE an, vier bildeten das neue griechische Hellenic Fire System, und zwei CubeSats testen die Satellitenkonnektivität für die griechische Mission Hellenic Space Dawn. Sieben weitere Augen am Himmel für Italiens IRIDE-Konstellation Die sieben Satelliten, die zur Hawk for Earth Observation (HEO)-Konstellation hinzukamen, erweitern Italiens IRIDE-Programm, eine nationale Initiative der italienischen Regierung, koordiniert von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) mit Unterstützung der italienischen Raumfahrtagentur (ASI). IRIDE wird durch Italiens nationalen Aufbau- und Resilienzplan (PNRR) finanziert, ein wirtschaftliches Modernisierungsprogramm nach der Pandemie. Diese Satelliten tragen multispektrale, hochauflösende optische Instrumente, die Bilddaten über mehrere Wellenlängen des elektromagnetischen Spektrums erfassen. Diese Daten helfen Behörden, Küstengebiete und andere Gelände zu überwachen. Griechenlands erstes Satellitensystem zur Waldbranderkennung Vier Satelliten des Hellenic Fire Systems erreichten für Griechenland den Orbit – laut ESA eine Weltneuheit für eine nationale Satellitenfähigkeit, die speziell der Erkennung und Verfolgung von Waldbränden dient. Das System wurde in Zusammenarbeit zwischen der griechischen Regierung, der Industrie und der ESA entwickelt. Simonetta Cheli, ESA-Direktorin für Erdbeobachtungsprogramme, bezeichnete es als starkes Beispiel dafür, wie Innovation durch europäische Zusammenarbeit in operative Fähigkeiten umgesetzt wird. Die beiden zusätzlichen CubeSats, die für Griechenland im Rahmen der Hellenic Space Dawn-Mission gestartet wurden, testen Satellitenverbindungen und optische Datenübertragung im Weltraum und treiben so die nächste Generation von Konnektivitätstechnologien voran. Was dieser Start für die europäischen Raumfahrtambitionen bedeutet Die Rideshare-Mission zeigt, wie europäische Länder Ressourcen bündeln und mit kommerziellen Anbietern zusammenarbeiten, um souveräne Satelliten schneller und günstiger in den Orbit zu bringen. Italien erhält mehr Überwachungskapazität für sein nationales Erdbeobachtungsprogramm, während Griechenland nun ein eigenes weltraumgestütztes Branderkennungssystem besitzt. Die CubeSats, die optische Kommunikation testen, könnten den Weg für widerstandsfähige, leistungsstarke Satellitennetze ebnen, die die nationale Autonomie im All stärken. Laurent Jaffart, ESA-Direktor für Resilienz, Navigation und Konnektivität, betonte, dass die Agentur Partnern helfe, Technologien zu reifen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedstaaten im Weltraum untermauern. Alle 13 Satelliten erreichten erfolgreich den Orbit.
13 europäische Satelliten erreichen Orbit bei gemeinsamer Rideshare-Mission
Dreizehn europäische Satelliten sind am Sonntag, den 3. Mai, gemeinsam ins All gestartet – an Bord einer SpaceX Falcon 9 von Kalifornien aus. Die Fracht umfasste das erste nationale Satellitensystem zur Erkennung und Verfolgung...
Quelle:
ESA