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Thunfischbestände erholen sich, doch neue Gefahren drohen

Thunfische erholen sich in mehreren Regionen, doch die Erholung ist fragil und bei weitem nicht abgeschlossen. Wissenschaftler und Fischereimanager warnen, dass die Fortschritte ohne konsequente Durchsetzung und stärkere...

Thunfische erholen sich in mehreren Regionen, doch die Erholung ist fragil und bei weitem nicht abgeschlossen. Wissenschaftler und Fischereimanager warnen, dass die Fortschritte ohne konsequente Durchsetzung und stärkere internationale Zusammenarbeit ins Stocken geraten könnten.

Ein seltener Erfolg für den Meeresschutz

Nach jahrzehntelanger Überfischung, die mehrere Thunfischarten an den Rand des Zusammenbruchs brachte, zeigen aktuelle Daten, dass die Bestände von Weißem Thun, Rotem Thun und Echtem Bonito im Atlantik und Pazifik zunehmen. Die Verbesserung folgt auf strengere Fangquoten, bessere Überwachung und Bemühungen zur Eindämmung illegaler Fischerei. Auf den Seychellen, wo Thunfischfang eine wichtige Industrie ist, berichten lokale Fischer in den letzten Saisons von größeren Schwärmen Weißen Thuns. Die Erholung ist eine seltene gute Nachricht im globalen Meeresschutz.

Der Fang, der immer wieder entwischt

Trotz der Erfolge ist die Arbeit noch nicht getan. Einige Thunfischbestände sind weiterhin überfischt, und der Klimawandel verändert die Wanderrouten der Thunfische, was ihre Verfolgung und Bewirtschaftung erschwert. Erwärmende Gewässer treiben Thunfische in neue Gebiete, manchmal außerhalb der Zuständigkeit der regionalen Fischereiorganisationen, die Fangquoten festlegen. Dies schafft regulatorische Lücken. Illegale, ungemeldete und unregulierte Fischerei untergräbt weiterhin die Erholungsbemühungen in Teilen des Indischen Ozeans und des Südchinesischen Meeres. Ohne aktualisierte Abkommen, die die sich ändernden Meeresbedingungen berücksichtigen, könnten die Fortschritte wieder zunichtegemacht werden.

Warum lokale Gemeinschaften genau hinschauen

Für Inselstaaten wie die Seychellen ist Thunfisch nicht nur ein Fisch. Er ist ein Eckpfeiler der Wirtschaft, eine Proteinquelle und ein kulturelles Grundnahrungsmittel. Lokale Fischergemeinschaften sind für ihren Lebensunterhalt auf gesunde Thunfischbestände angewiesen. Wenn Thunfische verschwinden, verschwinden auch Arbeitsplätze und die Ernährungssicherheit. Die jüngste Erholung hat in Häfen und auf Märkten vorsichtigen Optimismus ausgelöst, aber die Menschen hier wissen, wie schnell sich die Dinge ändern können. Sie haben schon erlebt, wie aus Booms Pleiten wurden.

Eine fragile Erholung, die Wachsamkeit erfordert

Die Erholung der Thunfische zeigt, dass Schutzmaßnahmen wirken können, wenn sie durchgesetzt werden. Aber die Erholung ist keine Ziellinie. Sie ist ein Signal dafür, dass anhaltende Anstrengung, nicht Selbstzufriedenheit, dafür sorgt, dass Fische im Meer bleiben und Essen auf dem Tisch steht.

Quelle: Mongabay

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