WHO und Frankreich nutzten einen One Health Gipfel in Lyon, um die Idee der vernetzten menschlichen, tierischen und ökologischen Gesundheit in konkretere Initiativen zu überführen. Zu den Ankündigungen gehörten die erneute Arbeit zur Beseitigung von Tollwuttodesfällen bei Menschen durch Hunde bis 2030 und ein koordinierter Rahmen für Bedrohungen durch Vogelgrippe.
One Health wird praktisch
Die One Health Idee ist einfach, aber schwer umzusetzen: Ausbrüche, Lebensmittelsysteme, Wildtiere, Nutztiere, Klimastress und Humanmedizin sind miteinander verbunden. Institutionen sind jedoch oft durch Mandat und Budget getrennt.
Die Ankündigungen in Lyon konzentrierten sich darauf, diese Erkenntnis in Überwachung, Forschungskoordination und Bereitschaftssysteme umzusetzen, die sektorübergreifend handeln können.
Warum Tollwut und Vogelgrippe zusammenpassen
Tollwut zeigt, wie Tierimpfungen Menschen schützen können. Vogelgrippe zeigt, wie Tierausbrüche zu menschlichen, wirtschaftlichen und Biodiversitätsrisiken werden können. Zusammen machen sie deutlich, dass Gesundheitspolitik nicht an Krankenhaustüren enden darf.