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Wimbledon-Besucher treffen auf Roboter, der wie die Profis aufschlägt

In diesem Jahr ist der härteste Gegner in Wimbledon kein gesetzter Spieler. Es ist ein Roboter, der genau wie Carlos Alcaraz oder Novak Djokovic aufschlagen kann. Besucher des All England Club in London, Vereinigtes Königreich...

In diesem Jahr ist der härteste Gegner in Wimbledon kein gesetzter Spieler. Es ist ein Roboter, der genau wie Carlos Alcaraz oder Novak Djokovic aufschlagen kann.

Besucher des All England Club in London, Vereinigtes Königreich, betreten einen Übungsplatz, um sich einer Maschine zu stellen, die die Aufschläge der Top-Tennisstars nachahmt. Der Roboter, entwickelt von einem Team aus Ingenieuren und Sportwissenschaftlern, reproduziert die Geschwindigkeit, den Spin und die Platzierung echter Profi-Aufschläge. Für Fans, die bisher nur von den Rängen zugeschaut haben, bietet er einen hautnahen Eindruck davon, wie es sich anfühlt, einen 210 km/h schnellen Ball zurückzuspielen.

Eine Maschine, die von den Besten lernt

Der Roboter ist kein gewöhnlicher Ballwurfautomat. Er nutzt Daten aus echten Matches, um die spezifischen Aufschlagmuster einzelner Spieler nachzubilden. Die Organisatoren sagen, die Maschine könne zwischen verschiedenen Stilen wechseln, vom Slice eines Linkshänder-Aufschlags bis zum Topspin eines Power-Hitters. Besucher stellen sich an, um an der Grundlinie zu stehen und zu versuchen, den Ball zu treffen. Die meisten scheitern. Die Aufschläge des Roboters kommen mit einer Geschwindigkeit und einem Sprung, die Freizeitspieler selten erleben.

Warum Einheimische Schlange standen, um zu verlieren

Die Attraktion befindet sich in der Nähe des Haupteingangs und zieht während des gesamten Turniers Menschenmengen an. Für viele britische Tennisfans geht es nicht ums Gewinnen. Es geht darum, die Kluft zu verstehen zwischen Tennisschauen im Fernsehen und dem Stehen vor einem echten Aufschlag. Einheimische Zuschauer beschreiben die Erfahrung als demütigend. Manche gehen lachend weg. Andere schütteln ungläubig den Kopf. Der Roboter wird nicht müde, wird nicht nervös und macht keine Abstriche.

Die Wimbledon-Organisatoren haben den Roboter als Teil eines breiteren Vorhabens eingeführt, Technologie mit Tradition zu verbinden. Die Maschine ersetzt keine menschlichen Spieler oder Trainer. Sie dient als Demonstration, wie Daten und Technik sportliche Spitzenleistungen nachbilden können. Für ein paar Sekunden bekommt ein normaler Mensch das Spiel von der anderen Seite des Netzes zu sehen.

Die Bedeutung des Roboters liegt darin, was er offenbart. Er streift die Romantik des Tennis ab und zeigt die reine Physik eines Profi-Aufschlags. Fans gehen mit neuem Respekt für die Athleten, die solche Bälle Punkt für Punkt abwehren müssen. Die Maschine urteilt nicht. Sie liefert den Ball einfach immer wieder genau so, wie die Stars es tun.

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