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🌍 Tansania Wilde Entdeckungen 2 min

Winziger blauer Gecko feiert Comeback in Tansania

Eine leuchtend blaue Echse, nicht länger als ein Finger, beweist, dass selbst die kleinsten Kreaturen eine große Erholung schaffen können. Der Williams Electric Blue Day Gecko, der nur in einem winzigen Waldstück in Tansania...

Eine leuchtend blaue Echse, nicht länger als ein Finger, beweist, dass selbst die kleinsten Kreaturen eine große Erholung schaffen können. Der Williams Electric Blue Day Gecko, der nur in einem winzigen Waldstück in Tansania vorkommt, wurde durch den Tierhandel fast bis zur Ausrottung gesammelt. Jetzt, nach Jahren des Schutzes und der Wiederherstellung, steigen seine Zahlen wieder an.

Eine Eidechse, geschätzt für ihre Farbe, geplündert für Profit

Dieser Gecko, wissenschaftlich bekannt als Lygodactylus williamsi, lebt ausschließlich im Kimboza Forest Reserve und einigen nahegelegenen Fragmenten von Tieflandwald im Osten Tansanias. Männchen sind von einem lebhaften Elektroblau, einer Farbe, die sie auf dem internationalen Exotenmarkt sehr begehrt machte. Anfang der 2010er Jahre hatte die illegale Sammlung die Art an den Rand des Aussterbens gebracht. Naturschützer schätzten, dass Zehntausende von Geckos aus dem Land geschmuggelt worden waren, was die wilden Populationen gefährlich niedrig machte.

Handelsverbote und Erholung vor Ort

Tansania reagierte, indem es den Gecko unter seine Wildtierschutzgesetze stellte und den Export ohne Genehmigung illegal machte. 2017 erhielt die Art den höchsten Schutzstatus unter dem Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten (CITES), was den internationalen kommerziellen Handel effektiv verbot. Gleichzeitig arbeiteten lokale Naturschutzgruppen mit Gemeinden rund um Kimboza zusammen, um degradierten Wald wiederherzustellen und Wilderei zu reduzieren. Dorfbewohner, die früher ihr Einkommen durch das Fangen von Geckos aufbesserten, wurden stattdessen als Waldaufseher eingestellt.

Warum die lokale Bevölkerung aufmerksam wurde

Für Anwohner in der Nähe von Kimboza war der Gecko nie nur ein auffälliges Reptil. Er war eine Quelle für schnelles Geld von Zwischenhändlern, die für lebende Tiere zahlten. Als die Durchsetzung verschärft wurde und der legale Handel stoppte, verloren einige dieses Einkommen. Aber die Hinwendung zur Lebensraumwiederherstellung und zum Ökotourismus bot eine andere Art von Wert. Der Wald selbst, der auch sauberes Wasser und Hochwasserschutz bietet, wurde mehr wert, wenn er steht, als wenn er abgeholzt wird. Gemeindemitglieder patrouillieren jetzt im Reservat und melden illegale Aktivitäten, wodurch das Überleben des Geckos direkt mit ihrem eigenen Wohlbefinden verknüpft wird.

Der Williams Electric Blue Day Gecko ist noch nicht außer Gefahr. Sein gesamter Lebensraum umfasst weniger als 20 Quadratkilometer, was ihn anfällig für Feuer, Dürre und Eingriffe macht. Aber die Kombination aus internationalen Handelskontrollen und lokaler Verantwortung hat dieser winzigen blauen Echse eine zweite Chance gegeben. Ihre Erholung zeigt, dass Naturschutz funktionieren kann, wenn Gesetze und Gemeinschaften in die gleiche Richtung ziehen.

Quelle: Mongabay

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