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🇯🇵 Japan Nur auf der Erde 2 min

Bären-Sichtung legt alle 94 Schulen in der japanischen Stadt Utsunomiya lahm

Eine Stadt mit einer halben Million Einwohnern hat am Montag alle 94 Grund- und weiterführenden Schulen geschlossen, nachdem ein Schwarzbär durch die Stadt streifte – das erste Mal im örtlichen Gedächtnis. Utsunomiya, etwa 100...

Eine Stadt mit einer halben Million Einwohnern hat am Montag alle 94 Grund- und weiterführenden Schulen geschlossen, nachdem ein Schwarzbär durch die Stadt streifte – das erste Mal im örtlichen Gedächtnis.

Utsunomiya, etwa 100 Kilometer nördlich von Tokio in Japan gelegen, ist nicht für Bärenbegegnungen bekannt. Doch am Wochenende wurde ein mittelgroßer Schwarzbär von etwa einem Meter Länge in der Nähe eines Parks gesichtet. In den frühen Morgenstunden des Sonntags filmten Überwachungskameras dasselbe Tier, wie es direkt vor zwei erschrockenen jungen Männern im Stadtzentrum entlanglief.

Polizei und Jäger durchkämmen die Stadt nach einem umherstreifenden Bären

Die örtlichen Behörden nahmen die Sichtung nicht auf die leichte Schulter. Beamte schlossen am Montag alle Grund- und Mittelschulen in der Gemeinde und ließen rund 40.000 Schüler zu Hause. Polizisten und lizenzierte Jäger begannen eine koordinierte Suche nach dem Tier, mit Schwerpunkt auf Waldgebieten und den Flussufern der Stadt. Der Bär wurde seit dem frühen Sonntag-Material der Überwachungskameras nicht mehr gesehen, aber Beamte sagen, er könnte sich noch in Grünflächen innerhalb des Stadtgebiets verstecken.

Warum ein einzelner Bär eine stadtweite Schließung verursachte

Für die Bewohner von Utsunomiya ist das Auftauchen des Bären äußerst ungewöhnlich. Die Art kommt normalerweise nicht so nah an Tokio vor. Japan hat in den letzten Jahren einen Anstieg von Bärenbegegnungen in ländlichen und vorstädtischen Gebieten erlebt, aber eine Sichtung in einer Großstadt mit einer halben Million Einwohnern ist selten. Die Entscheidung, alle Schulen zu schließen, spiegelte sowohl Vorsicht als auch die Schwierigkeit wider, ein Tier zu verfolgen, das sich schnell durch Parks, Hinterhöfe und Abwasserkanäle bewegen kann. Eltern wurden angewiesen, Kinder bis auf Weiteres drinnen zu behalten.

Die Suche geht weiter, während die Stadt wartet

Bis Montagnachmittag hatten Polizei und Jäger den Bären nicht gefunden. Die Suche sollte am Dienstag wieder aufgenommen werden, wobei die Teams ihre Abdeckung auf weitere Wohngebiete nahe dem Stadtzentrum ausdehnen. Beamte haben nicht bekannt gegeben, wann die Schulen wieder öffnen. Vorerst bleibt die Stadt in Alarmbereitschaft, ihre Klassenzimmer leer, während ein einzelner Schwarzbär eine halbe Million Menschen rätseln lässt, wo er als Nächstes auftauchen wird.

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