Ein neu entdeckter Fisch in China teilt sich jetzt den Namen mit einem der größten Popstars der Welt. Die Forscher benannten die Art nach Jennie, einem Mitglied der K Pop Gruppe Blackpink, weil sie so große Fans sind.
Der Fisch, Garra jennieae genannt, wurde in einem Bach in der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas gefunden. Die Wissenschaftler, die ihn beschrieben, sagten, sie bewunderten Jennies Schönheit und Talent und wollten sie durch ihre Arbeit ehren.
Ein kleiner Fisch mit einem großen Namen
Die neue Art gehört zur Gattung Garra, einer Gruppe kleiner Süßwasserfische, die oft in schnell fließenden Bächen vorkommen. Sie ist nur wenige Zentimeter lang. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in einer wissenschaftlichen Zeitschrift und stellten Garra jennieae offiziell der Welt vor.
Das Team umfasste Wissenschaftler der Chinesischen Akademie der Wissenschaften und anderer Institutionen. Sie sammelten Exemplare aus einem Nebenfluss des Mekong in Yunnan. Der Fisch hat besondere körperliche Merkmale, die ihn von verwandten Arten unterscheiden, darunter ein einzigartiges Muster auf seinem Körper und eine spezialisierte Mundstruktur.
Warum die Einheimischen aufmerksam wurden
In China hat Blackpink eine riesige Fangemeinde, und Jennie ist besonders beliebt. Die Namensgebung sorgte online für große Aufmerksamkeit, und Fans feierten die ungewöhnliche Ehrung. Die Einheimischen in Yunnan kannten den kleinen Fisch vielleicht vorher nicht, aber die Verbindung zu einem globalen Star machte ihn plötzlich berichtenswert.
Die Wissenschaftler haben nicht einfach einen zufälligen Namen gewählt. Sie erklärten in ihrer Studie, dass sie „jennieae“ wegen ihrer persönlichen Bewunderung für die Sängerin gewählt haben. Diese Art der Namensgebung ist in der Taxonomie nicht ungewöhnlich, wo Forscher manchmal Arten nach berühmten Personen benennen, aber es überrascht die Öffentlichkeit immer wieder, wenn Popkultur und Wissenschaft aufeinandertreffen.
Ein bleibender Eindruck in der Wissenschaft
Die Entdeckung erweitert die bekannte Biodiversität des Mekong Beckens, einer der biologisch reichsten Regionen der Erde. Eine Art nach einem Star zu benennen, ändert nichts an ihrem wissenschaftlichen Wert, lenkt aber die Aufmerksamkeit auf die Natur. Für die Forscher war es eine Möglichkeit, ihre berufliche Arbeit mit einer persönlichen Leidenschaft zu verbinden. Für Fans ist es eine Erinnerung daran, dass Wissenschaft auch verspielt sein kann.