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🇨🇳 China Nur auf der Erde 1 min

Chinesischer Mönch verteidigt Videospiele als moderne spirituelle Praxis

Ein buddhistischer Mönch in China hat eine ungewöhnliche Debatte ausgelöst, indem er seine Liebe zu Videospielen verteidigte und argumentierte, dass Gaming und Religion ähnliche Lebenszwecke erfüllen. Der Mönch, der spielt...

Ein buddhistischer Mönch in China hat eine ungewöhnliche Debatte ausgelöst, indem er seine Liebe zu Videospielen verteidigte und argumentierte, dass Gaming und Religion ähnliche Lebenszwecke erfüllen.

Der Mönch, der spielt, während der Tempel schläft

Meister Yan Jue, ein Mönch in einem Tempel in China, sagt, dass er spät in der Nacht Videospiele spielt, nachdem seine religiösen Pflichten erledigt sind. Er erklärte gegenüber lokalen Medien, dass Gaming ihm hilft, sich zu entspannen, und dass er keinen Konflikt zwischen seinem Glauben und seinem Hobby sieht.

Warum er sagt, dass Gaming wie Gebet ist

Yan Jue glaubt, dass sowohl Gaming als auch Religion den Menschen einen Weg bieten, Sinn zu finden, Herausforderungen zu überwinden und ein Gefühl der Erfüllung zu erleben. Er verglich die Konzentration, die in Spielen erforderlich ist, mit der Konzentration, die während der Meditation nötig ist, und sagte, dass das Abschließen eines schwierigen Levels sich genauso lohnend anfühlen kann wie das Meistern einer Sutra.

Die Kommentare des Mönchs erfolgten als Reaktion auf Kritik von einigen konservativen Buddhisten, die Gaming als Ablenkung von der spirituellen Praxis betrachten. Aber Yan Jue besteht darauf, dass das moderne Leben neue Denkweisen über Tradition erfordert.

Lokale Reaktion und das größere Bild

In China, wo der Buddhismus eine lange Geschichte hat, aber mit digitaler Unterhaltung konkurriert, findet Yan Jues Haltung bei jüngeren Gläubigen Anklang. Einige haben ihn dafür gelobt, die Lücke zwischen alten Lehren und zeitgenössischer Kultur zu schließen. Andere bleiben skeptisch und argumentieren, dass Mönche vollständig auf weltliche Freuden verzichten sollten.

Die Debatte verdeutlicht eine breitere Spannung innerhalb religiöser Gemeinschaften weltweit: Wie man relevant bleibt, ohne Kernwerte zu verlieren. Vorerst spielt Yan Jue weiter und besteht darauf, dass ein Mönch sowohl Buddha als auch dem Controller dienen kann.

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