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NASA: Lebensbausteine der Erde könnten durch kosmischen Staub gekommen sein

Die Zutaten für das Leben auf der Erde könnten auf winzigen kosmischen Staubkörnern mitgereist sein, nicht nur auf großen Asteroiden oder Kometen. NASA-Wissenschaftler haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklären könnte...

Die Zutaten für das Leben auf der Erde könnten auf winzigen kosmischen Staubkörnern mitgereist sein, nicht nur auf großen Asteroiden oder Kometen. NASA-Wissenschaftler haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklären könnte, wie unser Planet die essenziellen Elemente für das Leben bekam.

Ein staubiges Liefersystem für die Bausteine des Lebens

Forscher am NASA Goddard Space Flight Center in den USA fanden heraus, dass energiereiche Teilchen im Weltall einfache Eise zappen und sie in komplexe organische Moleküle verwandeln können. Diese Moleküle, zu denen Kohlenstoff- und Stickstoffverbindungen gehören, sind die grundlegenden Zutaten für Leben. Der Prozess findet in den eisigen Hüllen kosmischer Staubkörner statt, während sie durch das All treiben.

Warum das die Geschichte der Erdentstehung verändert

Jahrelang glaubten Wissenschaftler, dass Kometen und Asteroiden die meisten lebensspendenden Elemente der Erde lieferten, nachdem der Planet entstanden war. Doch die neue NASA-Forschung legt nahe, dass kosmischer Staub, der weitaus häufiger vorkommt und ständig auf Planeten niederprasselt, eine stetige Quelle dieser Materialien gewesen sein könnte. Das Team simulierte die Bedingungen des Weltalls in einem Labor und setzte Eismischungen einer Strahlung aus, die der kosmischer Strahlung ähnelt. Das Ergebnis war die Bildung von Aminosäuren und anderen organischen Verbindungen.

Die Studie wurde von Dr. Ralf Kaiser und Dr. Agnes Kovacs von der University of Hawaii at Manoa in Zusammenarbeit mit der NASA geleitet. Sie konzentrierten sich darauf, wie eisbeschichtete Staubkörner, wenn sie von galaktischer kosmischer Strahlung getroffen werden, komplexe Moleküle erzeugen können, ohne die Wärme eines Sterns zu benötigen. Das bedeutet, dass sogar Planeten, die ferne Sterne umkreisen, diese Lebensbausteine durch denselben Prozess erhalten könnten.

Die lokale Wissenschaftsgemeinschaft kümmert sich darum, weil dieser Fund die Zeitleiste neu formt, wie die Erde bewohnbar wurde. Anstatt auf ein paar große Einschläge angewiesen zu sein, könnte der Planet über Millionen von Jahren langsam mit organischem Material besät worden sein. Die Forschung öffnet auch die Tür zum Verständnis, wie Leben auf anderen Welten entstehen könnte, besonders auf solchen ohne Atmosphären oder Magnetfelder, die kosmische Strahlung blockieren.

Ein stetiger Regen der Möglichkeit

Diese Entdeckung beweist nicht, dass es anderswo Leben gibt, aber sie zeigt, dass das Universum einen zuverlässigen Weg hat, die chemischen Zutaten für Leben zu verbreiten. Kosmischer Staub ist überall und fällt ständig auf Planeten, Monde und Asteroiden. Die Arbeit des NASA-Teams legt nahe, dass dieser Staub ein leiser, aber beständiger Lieferdienst für die Elemente gewesen sein könnte, die schließlich das Leben auf der Erde entzündeten.

Quelle: NASA

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