Eine Pneumonie Infektion im Weltraum könnte Ärzten helfen, Herzen auf der Erde zu retten. NASA Wissenschaftler züchten Herzgewebe auf der Internationalen Raumstation und setzen es absichtlich den Bakterien aus, die Pneumonie verursachen. Das Ziel ist zu verstehen, wie die Infektion das Herz schädigt, etwas, das in Krankenhäusern auf der Erde passiert, aber kaum verstanden wird.
Herzzellen treffen auf gefährliche Lungenbakterien in der Schwerelosigkeit
Das Experiment heißt MVP Cell-09. Es nutzt die Multi-use Variable-g Platform, ein Gerät auf der Raumstation, das Proben drehen kann, um verschiedene Schwerkraftniveaus zu erzeugen. Astronaut Jack Hathaway, ein NASA Flugingenieur der Expedition 74, baute die Hardware in einem tragbaren Handschuhbeutel auf. Er platzierte Proben von gezüchtetem Herzgewebe in kleine Kammern. Dann führte das Team Streptococcus pneumoniae ein, das Bakterium, das für viele Pneumonie Fälle verantwortlich ist, um zu sehen, was passiert.
Warum Mikrogravitation diese Forschung möglich macht
Auf der Erde zieht die Schwerkraft Zellen nach unten und macht es schwer zu beobachten, wie Bakterien in Echtzeit mit Herzgewebe interagieren. In der Mikrogravitation schweben die Zellen und bleiben an Ort und Stelle, sodass Forscher den Infektionsprozess klarer beobachten können. Die Raumstation ermöglicht es Wissenschaftlern auch, Temperatur, Sauerstoff und andere Bedingungen mit hoher Präzision zu kontrollieren. Das hilft ihnen, genau zu isolieren, wie die Bakterien Herzmuskelzellen schädigen, etwas, das in einem normalen Labor schwer zu tun ist.
Ein Problem, das jedes Jahr Millionen von Menschen betrifft
Pneumonie ist eine Lungeninfektion, führt aber oft zu Herz Komplikationen. Patienten, die mit Pneumonie ins Krankenhaus eingeliefert werden, haben ein höheres Risiko für Herzinfarkt, Herzversagen oder unregelmäßige Herzrhythmen. Der Zusammenhang ist real, aber der biologische Mechanismus ist nicht vollständig bekannt. Forscher hoffen, dass sie durch die Beobachtung der Infektion im Weltraum neue Wege finden, um Herzschäden bei Pneumonie Patienten auf der Erde zu verhindern oder zu behandeln. Die Arbeit ist auch für Astronauten wichtig, die während langer Weltraummissionen ein geschwächtes Immunsystem haben und einem Risiko für Infektionen ausgesetzt sein könnten, die das Herz betreffen.
Was als nächstes mit den Raumstationsproben passiert
Die Herzgewebeproben werden auf einer zukünftigen SpaceX Dragon Frachtmission zur Erde zurückkehren. Wissenschaftler werden sie analysieren, um zu sehen, wie die Bakterien die Zellen auf molekularer Ebene verändert haben. Die Ergebnisse könnten zu neuen Medikamenten oder Therapien führen, die das Herz während einer Pneumonie Infektion schützen. Vorerst geht die Forschung an Bord der Station weiter, wo eine häufige Lungeninfektion an einem Ort untersucht wird, an dem sich nichts so verhält wie auf dem Boden.