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🇨🇳 China Wilde Entdeckungen 2 min

Chinas Mondlaser 2026 bleibt hinter NASAs Tempo von 2013 zurück

Chinas nächste Mondmission wird ein Laser-Kommunikationssystem mitführen, das Daten langsamer überträgt als das, was die NASA bereits 2013 demonstrierte. Die geplante Downlink-Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde vom Mond...

Chinas nächste Mondmission wird ein Laser-Kommunikationssystem mitführen, das Daten langsamer überträgt als das, was die NASA bereits 2013 demonstrierte. Die geplante Downlink-Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde vom Mond zur Erde ist ein Bruchteil der 622 Megabit pro Sekunde, die die NASA vor über einem Jahrzehnt erreichte. Diese Lücke überrascht viele Raumfahrtbeobachter, besonders da China ehrgeizige Mondprojekte vorantreibt.

Ein Mondlaser mit langsamerem Puls

Das System soll auf der Chang'e-7-Mission fliegen, deren Start um 2026 geplant ist. Es wird ein Laserterminal verwenden, um hochauflösende Bilder und Videos aus der Südpolregion des Mondes zu senden. Der 1-Gbps-Downlink klingt für den Alltag schnell, bleibt aber hinter den 622 Mbps zurück, die die NASA mit ihrer Lunar Laser Communication Demonstration im Jahr 2013 schaffte. Tatsächlich war das NASA-System darauf ausgelegt, Geschwindigkeiten von bis zu 622 Mbps zu testen, und erreichte diese Rate von der Mondumlaufbahn zur Erde.

Warum die Geschwindigkeitslücke für die Mondwissenschaft wichtig ist

Für Wissenschaftler geht es bei dem Unterschied nicht nur um Prestige. Schnellere Laserlinks bedeuten, dass mehr Daten vom Mond zurückgesendet werden können, darunter detaillierte Karten, Mineralienscans und Echtzeitvideos. Chinas Chang'e-7 wird sich auf die Suche nach Wassereis in permanent beschatteten Kratern am lunaren Südpol konzentrieren. Diese Arbeit hängt davon ab, große Datenmengen an Forscher auf der Erde zu senden. Ein langsamerer Link könnte begrenzen, wie viele dieser Daten während des Betriebszeitraums der Mission übertragen werden.

Die Mission ist Teil von Chinas breiterem Vorstoß, bis in den 2030er Jahren eine permanente Forschungsstation am Südpol des Mondes zu errichten. Lokale Ingenieure und Raumfahrtbeamte haben das Laserterminal als Sprungbrett für zukünftige Tiefraumkommunikation bezeichnet. Aber der Vergleich mit NASAs früherer Leistung zeigt, wie schnell Weltraumtechnologie zum Maßstab werden kann, selbst wenn sie mehr als ein Jahrzehnt alt ist.

Das Lasersystem auf Chang'e-7 wird dennoch eine Premiere für China sein und den ersten Versuch des Landes darstellen, Laser-Kommunikation zwischen Mond und Erde zu nutzen. Es wird die bestehenden Funkfrequenzsysteme ergänzen, die langsamer, aber zuverlässiger sind. Die Mission soll mit einer Langen Marsch 5 Rakete vom Wenchang Space Launch Site starten.

Vorerst steht die 1-Gbps-Zahl als Erinnerung daran, dass Fortschritt im Weltraum selten eine gerade Linie ist. Selbst wenn China sich darauf vorbereitet, am Südpol des Mondes zu landen, wird seine Kommunikationshardware hinter einer Fähigkeit zurückbleiben, die die NASA Jahre zuvor bewiesen hat. Der eigentliche Test kommt, wenn die Daten zu fließen beginnen und Wissenschaftler sehen, wie viel vom verborgenen Eis des Mondes sie mit der verfügbaren Bandbreite aufdecken können.

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