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🇨🇱 Chile Wilde Entdeckungen 2 min

Wie Kamerawinkel helfen, Guiña Katzen voneinander zu unterscheiden

Wissenschaftler in Chile haben herausgefunden, dass der Winkel einer Kamerafallenaufnahme den Unterschied ausmachen kann, ob man eine Guiña Katze von einer anderen unterscheidet. Die kleine Wildkatze, die in Chile und Argentinien...

Wissenschaftler in Chile haben herausgefunden, dass der Winkel einer Kamerafallenaufnahme den Unterschied ausmachen kann, ob man eine Guiña Katze von einer anderen unterscheidet. Die kleine Wildkatze, die in Chile und Argentinien heimisch ist, sieht für das ungeübte Auge nahezu identisch aus. Aber Forscher fanden heraus, dass subtile Unterschiede in Ohrkerben, Schwanzstreifen und Gesichtszeichnungen nur sichtbar werden, wenn die Katze aus dem richtigen Winkel fotografiert wird.

Die Herausforderung, eine einzelne Guiña in einer Menge von Doppelgängern zu erkennen

Die Guiña, auch als Kodkod bekannt, ist eine der kleinsten Wildkatzen Amerikas. Sie wiegt nur etwa zwei bis drei Kilogramm. Jahrelang hatten Naturschützer Schwierigkeiten, einzelne Tiere zu verfolgen, weil ihre Zeichnungen so ähnlich sind. Standard Kamerafallen lieferten oft verschwommene oder schlecht gewinkelte Bilder, die eine Identifizierung nahezu unmöglich machten. Ohne zu wissen, wie viele einzelne Katzen in einem Gebiet lebten, konnten Forscher Populationsgröße oder Bewegungsmuster nicht genau messen.

Ein einfacher Fix: Kameras neu positionieren, um Ohren und Schwanz zu erfassen

Ein Team unter der Leitung von Forschern in Chile testete einen neuen Ansatz. Sie platzierten Kamerafallen in bestimmten Höhen und Winkeln, um die Ohren und den Schwanz der Guiña klarer zu erfassen. Ohrkerben, die bei jeder Katze einzigartig sind, wurden auf den Bildern sichtbar. Auch die Schwanzstreifenmuster halfen, ein Tier von einem anderen zu unterscheiden. Die Methode funktionierte an mehreren Standorten im Süden Chiles, wo die Guiña in gemäßigten Regenwäldern lebt. Lokale Gemeinden und Grundbesitzer halfen, indem sie Kameras auf ihrem Grundstück erlaubten. Ihnen war das wichtig, weil die Guiña manchmal Geflügel reißt und bessere Verfolgung zu nicht tödlichen Lösungen für Konflikte führen könnte.

Warum das für eine kürzlich herabgestufte Art wichtig ist

2025 stufte die International Union for Conservation of Nature die Guiña von gefährdet auf nicht gefährdet herab. Diese Änderung spiegelte verbesserte Populationsschätzungen wider, aber genaues Monitoring bleibt essenziell. Ohne zuverlässige Identifikationsmethoden riskieren Naturschützer, Rückgänge zu übersehen. Die Kamerawinkel Technik gibt Forschern ein kostengünstiges Werkzeug, um die Art weiter zu verfolgen. Sie bietet auch ein Modell für die Untersuchung anderer kleiner, schwer fassbarer Katzen weltweit. Die Arbeit zeigt, dass der größte Durchbruch manchmal nicht ein neues Gerät ist, sondern eine klügere Nutzung der bereits vorhandenen Werkzeuge.

Quelle: Mongabay

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